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Schritte der ganzheitlichen Zahnbehandlung
Welche Störungen können von Zähnen ausgehen?
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  4. Strukturelle Störungen
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Buchtipps für Interessierte
Warum kein Amalgam?
Grundlegende Informationen zu Amalgam
Indikationen für eine Amalgamentfernung
Kein Amalgam - was nun?
Amalgamsanierung - aber richtig!
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Therapieplan für die Amalgamentfernung
Verhalten nach der Amalgamentfernung
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Unerkannter Vitamin D - Mangel und seine Folgen
Zahnfleisch als Alarmsignal
Parodontose – Hintergrundinformation
Stolpersteine der „gesunden Ernährung“
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Getreideunverträglichkeit
Milchzucker- und Fruchtzuckerverwertungsstörung
Der Mund als Ursache für Wirbelsäulenprobleme
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Zahnärztliche und homöopathische Kombinationsbehandlung
Mögliche Komplikationen bei der Zahnbehandlung
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Vorsorge und Alarmsignale

Stolpersteine der gesunden Ernährung:
Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Über die Bedeutung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten
 

Der Körper braucht - wie das Auto den Treibstoff - seine Bausteine für die optimale Funktion.

 

Zusätzlich entscheidend für die Funktion ist beim Auto die technische Grundausstattung, beim Menschen die genetische Grundausstattung. Sie wird uns in die Wiege gelegt. Nicht jeder Mensch kann alles, verträgt alles oder hat die gleiche Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen.
Die Pflege entscheidet über Langlebigkeit oder Alterungsprozess.
Der Körper braucht für seine Stoffwechselaufgaben die richtigen Bestandteile in richtiger Menge und richtiger Zusammensetzung.

  Einerseits wird das durch die Nahrungsaufnahme geregelt, aber die Darmschleimhaut entscheidet über Aufnahme und Verteilung.
   
  Bei Mangel an Mikronährstoffen stellen sich folgende Fragen:
 

Ist zuwenig in der Nahrung drinnen?
Falsche Ernährung, Hungern,denaturierte Nahrungsmittel

  Ist ein erhöhter Bedarf vorhanden?
Schwangerschaft, Sport, Krankheit
  Wird nicht genug resorbiert?
Zottenatrophie, infektiöse Durchfälle, Abführmittel
  Lebt wer mit?
Dysbiose, Parasiten
  Alle 4 Punkte können getrennt oder gemeinsam, aber immer in Verflechtung miteinander auftreten.
   
Verhängnisvoller Kreislauf bei Unverträglichkeiten:
 

Unverträgliche Nahrungsmittel rufen an der Darmschleimhaut eine Entzündungsreaktion hervor. Es kommt zu einem Abbau der Darmzotten mit Verringerung der Oberfläche. Dadurch wird weniger resorbiert.

 

Nur eine gesunde Darmschleimhaut kann Enzyme wie

            Laktase zum Milchzuckerspalten oder
            DAO = Di amino oxydase zum Abbau von Histamin oder
            Glut4 u. Glut5 Transporter für den Transport des Fruchtzuckers in die                               Darmschleimhaut

erzeugen.

 

Bei Zottenschrumpfung entsteht immer ein Enzymmangel mit weitreichenden Folgen.
Werden Nahrungsmittel nicht gespalten oder nicht resorbiert dann bleiben sie im Darm liegen und werden durch Bakterien weiterverarbeitet. Gärung kann entstehen, dadurch Fuselalkohole mit Leberbelastung.

 

Durch liegen bleibende Nahrungsmittel vermehren sich falsche Bakterien, die normalerweise nur in geringer Zahl oder gar nicht im Darm vorhanden sind. Man spricht von einer Dysbiose. Diese Bakterien erzeugen ihrerseits wieder Stoffwechselprodukte, die wiederum die Darmschleimhaut schädigen.
Sie können Aminosäuren aus der Nahrung decarboxylieren, biogene Amine entstehen, das bekannteste ist Histamin. Leider gibt es wegen der geschädigten Darmschleimhaut zuwenig DAO, aber dafür mehr biogene Amine, nicht nur zuviel Histamin. Die Negativliste wird länger.

 

Diese Bakterien verbrauchen auch Mikronährstoffe aus unserer Nahrung, teilweise durch chemische Reaktionen - dem Körper entgehen erneut wichtige Bestandteile für den Stoffwechsel.
Der Körper „hungert“ trotz voller Schüssel.

 

Wenn durch Krankheit, Sport oder Schwangerschaft zusätzlich ein erhöhter Bedarf an Mikronährstoffen vorhanden ist, dann ist die Auswirkung der geschädigten Darmschleimhaut umso gravierender.

 

Eine weitere Ursache für Mikronährstoffmangel kann ein Parasitenbefall sein. Dieser Nachweis ist oft schwer zu erbringen, die biophysikalischen Testmethoden sind dazu eine große Hilfe.

   
Therapeutische Vorgangsweise:
 

Das Ziel der Therapie ist die Reparatur der Darmschleimhaut. Sie entscheidet, ob alles, was dem Körper zugeführt wird, auch tatsächlich zu seinem Bestimmungsort kommt.

Am wichtigsten ist das
100-prozentige Weglassen von unverträglichen Nahrungsmitteln
für mindestens 2 Monate.

Bei den Grundallergenen Getreide, Kuhmilch und Hühnerei kann das aber viel länger dauern, denn viele andere Lebensmittelunverträglichkeiten sind wegen Enzymmangels oder schlechter Resorption nachgeordnet.
Vor allem Weizen und Dinkel wird sehr lange nicht vertragen, Roggen und Hafer wird rascher toleriert.
Personen, die keinen Weizen vertragen, vertragen auch keinen Dinkel.

  Nach 2 bis 3 Monaten strikter Diät hat sich die Darmschleimhaut erholt, nur die Grund-Allergene müssen weiter gemieden werden. Der Patient braucht mit der Zeit keine Nahrungsergänzungen mehr, der Gehalt der Mikronährstoffe in der Nahrung reicht zumindest bei normaler körperlicher Belastung aus.
 
Bitte lesen Sie hier weiter:
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